„Ich will, dass alles gemacht wird“
Ziel
Inhalte:
Patientenwille, Fürsorgepflicht und gesellschaftliche Verantwortung
Bedeutung und Grenzen der Indikation
Religiöse und kulturelle Perspektiven
Umgang mit Moral Distress im Team
Kommunikationsstrategien („Wir tun alles, was sinnvoll ist“)
Ethische Konsile: Ablauf und Einsatz
Strategien im Umgang mit belastenden Gefühlen
Inhalt
Rund 67 % der Patientinnen und Patienten bzw. Angehörige informieren sich nach dem
Arztbesuch zusätzlich im Internet – oft mit wachsender Verunsicherung. Der Wunsch, „alles
Mögliche zu tun“, wird dabei häufig mit „das Beste tun“ gleichgesetzt. Dahinter steht meist
die Angst, etwas zu verpassen, oder die Hoffnung auf ein medizinisches Wunder – selbst wenn
die Belastung der Behandlung den Nutzen übersteigt. Auch religiöse Überzeugungen stehen
dabei häufig im Hintergrund, vor allem dort, wo unterschiedliche kulturelle und religiöse
Vorstellungen miteinander kollidieren.
Der Wunsch von Patienten und Angehörigen steht dann nicht selten in scharfem Kontrast zu
einer massiv schwindenden Indikation. Moral Distress und kommunikative Ohnmachtsgefühle
lassen beim medizinischen Personal in dieser Situation nicht selten das Gefühl entstehen,
nicht mehr gehört oder als Fachkraft abgewertet zu werden.
Methoden:
Vortrag, Reflexion, praktische Übungen, Fallbeispiele, kollegiale Beratung
Wichtig
Seminarkosten: 235 EUR
Hinweise
Zielgruppe:
Fachpersonal aus Intensiv- und Notfallmedizin
| Kursnummer | PuN/03/2027 |
| Kosten | 235 € |
| Freie Plätze | 16 |
| Zeitraum | 21.05.2027 |
| Kurszeiten | Bitte erfragen Sie die genauen Kurszeiten im Sekretariat. |
| Anmeldefrist | 23.04.2027 |
| Ort | Bildungscampus St. Johannisstift Paderborn |
Sie haben noch Fragen zu unseren Kursangeboten? Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Andrea Kampmann
Stefanie Haneke
05251 4141-522
stefanie.haneke@bic-pb.de