MEHRGENERATIONENPARK WIRD NACH ZEHN JAHREN WIRKLICHKEIT

Erster Spatenstich für Generationenprojekt
Den ersten Spatenstich zu einem Projekt für alle Generationen haben wir am 9. März gemeinsam mit der Stadt Paderborn, dem Stadtsportverband und einigen weiteren Akteuren gemacht. Auf insgesamt 3.350 m² wird nun endlich der Mehrgenerationenpark genau dort entstehen, wo sich die Menschen in Paderborn aus den verschiedensten Lebens-und Altersbereichen treffen: Zwischen unserem Ulrich Johannsen-Haus und dem Maltaweg, der direkt entlang der Pader verläuft.
Seit über zehn Jahren plane man dieses generationenübergreifende Projekt, das jetzt endlich je zur Hälfte auf dem Grundstück der Stiftung St. Johannisstift und der Stadt Paderborn umgesetzt werde, berichtet unser Vorstand Martin Wolf während des offiziellen Termins. Die Kosten von rund 500.000 Euro für die Errichtung des Parks trägt zum größten Teil das St. Johannisstift; dazu gibt es voraussichtlich einen Zuschuss von knapp zehn Prozent der Gesamtkosten von der Stadt Paderborn sowie einen weiteren Zuschuss vom Land NRW für die Ausstattung mit Sport-und Spielgeräten.

Umsetzung im Frühjahr und Sommer
Mit dem ersten Spatenstich haben nun die Erdarbeiten sowie die Maßnahmen zur Verlegung von Pflaster bzw. Anlage der Wege und der Rasenflächen begonnen. Im Sommer werden dann neben der Anlage von Schatten-und Ruheplätzen die Spiel-und Sportgeräte eingebaut, die den Park so besonders machen werden.

Training für Körper und Geist
Das Angebot fördere gemeinsamen Spaß, Bewegung, Kreativität und Koordination, fasst Antje Schramm, Geschäftsstellenleiterin des Stadtsportverbandes Paderborn, das vielseitige Spektrum des entstehenden Parks zusammen. „Wir haben bei der Auswahl sehr darauf geachtet, dass der Großteil der Übungen von allen Altersgruppen durchgeführt werden kann.“

Und das gibt’s ab Sommer im Park:
• ein Neun-Gewinnt als Ballspieltisch
• ein Glücksrad mit standortbezogenen bzw. sportlichen Aufgaben und typischen Paderborner Motiven sowie Buchstabenfeld
• ein lokalbezogenes Memory im Großformat
• ein Areal für Gummitwist (das sowohl allein als auch mit mehreren Personen nutzbar ist)
• ein Sechs-Meter-Bodentrampolin, dass auch für Rollstuhl/Rollator geeignet ist
• eine Flüsterblume am Rohr für Stille Post
• Station Himmel & Hölle (Hüpfkästchen)
• und bereits vorher auf dem Gelände vorhanden und dann in das Gesamtkonzept integriert: ein Handfahrrad sowie ein Beinfahrrad

Übersichtsplan des entstehenden Parks

Ökologie
Neben einem Treffpunkt für Menschen allen Alters soll der Mehrgenerationenpark aber auch Anlaufpunkt für Tiere und Insekten werden: Die Pflanzung der entsprechenden Bäume, Gräser und Stauden kann allerdings erst im Herbst diesen Jahres erfolgen. Zusammen mit einem Totholzhaufen und einer Amphibienbrücke besteht dann auch eine Einladung an alle Vier-, Sechs-und Achtbeinersowie Vögel, es sich im Park zwischen Campus und Pader ebenfalls gemütlich zu machen. Klimafreundliche Pflanzen machen den Park außerdem zu einer nachhaltigen Anlage, von der Mensch und Tier langfristig profitieren werden.

Verortung im Gesamtkonzept Paderauen
Mit diesem Ansatz füge sich der Mehrgenerationenpark bestens in das Gesamtkonzept der Paderauen ein, freut sich die Technische Beigeordnete der Stadt Paderborn, Claudia Warnecke. „Nachdem wir in den vergangenen Jahren das Areal rund um die Paderwiesen deutlich aufgewertet sowie die Pader hier und an weiteren Stellen renaturiert haben, führt der neue Park beide Themenstränge fort: Hier entsteht ein generationenübergreifendes Angebot, das gleichzeitig auch ökologisch attraktiv ist für Flora und Fauna.“ Auch die lokalen Medien interessierten sich sehr für das übergreifende Projekt. Ausführliche Berichte gab es am 9. und 10. März u.a. in der WDR Lokalzeit OWL, der neue Westfälische und im Westfälischen Volksblatt.

Die Terrasse des Paderglück grenzt direkt an das Areal des zukünftigen Parks an.

Fruchtbare Nachbarschaft
„Das Stiftscafé Paderglück als angrenzende Destination wird den Park mit Sicherheit noch zusätzlich aufwerten“, freut sich Martin Wolf. „Wir werden das Paderglück nach dem internen Softopening am 8. April im Mai offiziell eröffnen und adressieren auch hier ausdrücklich Menschen jeden Alters –von Familien mit Kindern über Schülerinnen und Schüler bis hin zu alten Menschen und deren Angehörigen.“ Die Außenterrasse des Cafés grenzt auf der Nordseite des Ulrich Johannsen-Hauses direkt an den Park.

Bildunterschrift Titelbild: Waren anlässlich des erfreulichen Anlasses alle bester Laune (von links): Antje Schramm (Geschäftsstellenleiterin Stadtsportverband), Lisa Frintrup (Kreissportbund), Dieter Honervogt (Freunde der Pader e.V.), Elmar Kloke (Vorstand Bürgerstiftung), Dr. Rasmus Jakobsmeyer (Bürgerstiftung), Martin Wolf (Vorstand Stiftung St. Johannisstift), Claudia Warnecke (Technische Beigeordnete Stadt Paderborn), Jonas Jansen (Amt für Umweltschutz und Grünflächen), Pauline Wellen (Gasse | Schumacher | PartnerschaftLandschaftsarchitekten mbB), Franz-Josef Güth (Bauleiter, Kösters Gartenbau)

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