Ulrich Johannsen-Haus

Gemeinschaft als Grundprinzip

Dem Konzept in unserem Ulrich Johannsen-Haus liegt das so genannte Hausgemeinschaftsprinzip zu Grunde. Eine gut durchdachte Architektur trägt unter anderem dazu bei, dass die bei uns lebenden Menschen möglichst viel gemeinsam erleben und nicht allein in ihren Zimmern sitzen.

Der Umbau vom früheren Ev. Altenheim zum heutigen Ulrich Johannsen-Haus bei laufendem Betrieb hat gut drei Jahre (Februar 2023 bis März 2026) in Anspruch genommen. Die umsichtige Planung im Bestand hat für einen maximalen Optimierungseffekt in dem Gebäudekomplex gesorgt.

Guter Lebensort auf großzügigem Wohnraum

40 Plätze für Seniorinnen und Senioren

Für rund 12 Mio. EUR sind im Gebäude des heutigen Ulrich Johannsen-Hauses, das früher als Ev. Altenheim Platz für rund 80 zu pflegende Menschen geboten hat, nun Einzelzimmer für 40 pflegebedürftige alte Menschen entstanden. Die rund 30 bis 40 m² großen Maxi-Apartments teilen sich auf drei Wohngemeinschaften auf.

Die überdurchschnittlich großen Einzelapartments („normal“ sind rund 23 m²) ermöglichen auch eine Einrichtung mit eigenen Möbeln.

Mithilfe des Architekturkonzepts haben wir  große Gemeinschaftsbereiche auf den Wohnbereichen geschaffen, die diese Art des Zusammenlebens ("Hausgemeinschaftsprinzip") fördern. Erfolgreich gelebt wird das Hausgemeinschaftsprinzip unter anderem bereits in unseren Paderborner Einrichtungen Sophie Cammann-Haus sowie im Carl Böttner-Haus.

 

Kurzzeitpflege

Hauptsächlich im ersten Obergeschoss befinden sich 33 Kurzzeitpflege-Plätze. Die Kurzzeitpflege war bis Februar 2026 in unserem Dietrich Bonhoeffer-Haus untergebracht und verfügt nun neben deutlich großzügigeren Räumlichkeiten auch über acht zusätzliche Plätze.

 

Im Erdgeschoss

Darüber hinaus befinden sich im Erdgeschoss Büros der Verwaltung und der Pflegedienstleitung sowie Räumlichkeiten für ergänzende Hilfs- und Betreuungsangebote, wie z.B. dem Ambulanten Hospizdienst und von Selbsthilfegruppen.

 

Ebenfalls im Ergeschoss zu finden ist unsere eigene Gastronomie, das Stiftscafé Paderglück. Auf unserem Campus im Herzen der Stadt und direkt an der Pader gelegen heißt das PADERGLÜCK mit 68 Sitzplätzen, zwei Terrassen (Süd- und Nordausrichtung) und einer Einrichtung, die die umgebende Natur aufgreift, alle Menschen herzlich willkommen.

 

Öffentliche Gastronomie und Mehrgenerationenpark an der Pader

Im St. Johannisstift geht es und vor allem darum, gute Lebens- und Arbeitsorte zu schaffen – für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und für unsere Mitarbeitenden. Teilhabe an Gemeinschaft und an Gesellschaft – unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen – ist für uns ein integraler Aspekt, den wir immer mitdenken. Genauso selbstverständlich denken wir unsere Lebensorte als Arbeitsumgebung mit, die es als so angenehm wie irgend möglich zu gestalten gilt.

Das innovative Konzept des Stiftscafé Paderglück mit einem Angebot, das alle Generationen anspricht, soll nicht nur für BewohnerInnen und Mitarbeitende attraktiv sein. Vielmehr sollen die Grenzen verwischen, hin zu einer Quartierlösung, sodass das öffentliche Leben bei uns auf dem Campus stattfindet. Mit der Gastronomie sowie einer sich anschließenden Terrasse mit Blick auf einen ebenfalls geplanten Mehrgenerationenpark und die dahinterliegende Pader sind wir ziemlich sicher, ein innovatives Angebot schaffen zu können, das es im Umkreis noch nicht gibt.

Der Mehrgenerationenpark ergänzt das aktuell laufende städtische Vorhaben „Aufwertung Flusslandschaft Paderaue“. Das Vorhaben wird bezuschusst von der Stadt Paderborn, dem Landessportbund sowie dem Förderverein St. Johannisstift.

 

Wir verfügen über eine hohe Kompetenz in der Betreuung und Versorgung von Menschen mit Demenz. Insbesondere durch die Anbindung zum Sophie Cammann-Haus, unsere Einrichtung für Demenzkranke, auf unserem Campus direkt gegenüber, ist ein enger Austausch zwischen den Mitarbeitern möglich. So finden wir Lösungen für eine umfassende, gute, fürsorgliche Versorgung.

Durch die Nähe zum Krankenhaus St. Johannisstift ist für die BewohnerInnen eine schnelle medizinische Versorgung gewährleistet. Für kleine Einkaufswünsche ist unser „Tante-Emma-Laden" im Haus leicht zu erreichen. Zentral gelegen und doch im Grünen, für unser Haus gilt diese Aussage tatsächlich. Gleich hinter dem Haus beginnen die Spazierwege entlang der Pader bis zum Naherholungsgebiet „An den Fischteichen". Und auch die Paderborner Innenstadt ist durch die gute Verkehrsanbindung leicht zu erreichen.

Der Namensgeber Ulrich Johannsen

Das bisherige „Altenheim“ bekommt mit dem Umbau einen Namen: Ulrich Johannsen-Haus. Benannt ist das Haus damit nach dem langjährigen Pfarrer der Abdinghof-Gemeinde, Ulrich Johannsen, der von 1956 bis 1997 als Vorsitzender des Kuratoriums im St. Johannisstift ehrenamtlich tätig war. Er war am Bau des Hauses in der 1970er und 80er Jahren federführend beteiligt. Für Ulrich Johannsen war es Zeit seines Lebens eine Herzensangelegenheit, Menschen in Sondersituationen zu helfen und zu unterstützen.

Angebote im Ulrich Johannsen-Haus

Ulrich Johannsen-Haus

Reumontstraße 32
33102 Paderborn

Telefon: 05251 401-900
E-Mail: verwaltung-ah@johannisstift.de

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