Keine Nachwuchssorgen: Diakovita bildet aktuell 15 Pflegefachfrauen und -männer aus
Sechs Azubis haben Ende März dieses Jahres erfolgreich ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann in der Diakovita beendet. Am 26. März fand die offizielle Examensfeier in der Schule für Pflege und Gesundheit Paderborn statt.
Mit ihren drei Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz habe die Diakovita im Gegensatz zu den allermeisten Pflegeeinrichtungen weder Probleme, Stellen mit Fachkräften zu besetzen, noch, Auszubildende zu finden, berichtet Geschäftsführerin Alisa Kampkötter: „Wir bilden sogar über Bedarf aus. Ab dem kommenden Oktober haben wir wieder insgesamt zehn Azubis in unseren drei Wohn-gemeinschaften, und alle werden nach ihrer Ausbildung mit Kusshand von anderen Pflegeeinrichtungen genommen, wenn wir nicht selbst ausreichend Stellen anbieten können.“
Der Grund für die hohe Beliebtheit der Diakovita als Ausbildungsbetrieb in der Pflege liegt wohl unter anderem auch an der engmaschigen Begleitung: Als freigestellte Praxisanleitung kann sich Loretta Hanack von Beginn an intensiv um die Azubis kümmern und ist für diese immer ansprechbar. Außerdem werden Auszubildende grundsätzlich zusätzlich eingeplant, und ersetzen keine Mitarbeitenden in der Pflege. So arbeiten zum Beispiel aktuell 15 Azubis in der Einrichtung, inklusive der sechs Absolvent*innen.
Der Entscheidung für die Ausbildung gehe meistens ein Praktikum voraus, erzählt Alisa Kampkötter. So wie zum Beispiel bei der Absolventin Josy Nitschke: „Ich konnte so schon vorher Einblicke in den Alltag als Pflegefachkraft gewinnen. Das Konzept der Diakovita hat mich sehr überzeugt. Man gewinnt Einblicke in alle Bereiche der Pflege – das gibt es nicht so oft.“
Und auch die Atmosphäre in den Wohngemeinschaften sei eine besondere. Das sei oft einer der maßgeblichen Faktoren für die Entscheidung der jungen Menschen, so die Geschäftsführerin. „Bei der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen hat man mehr Zeit für Gespräche mit den Bewohnerinnen und Bewohnern“, berichtet zum Beispiel Klaudia Makowska, eine der sechs fertigen Pflegefachkräfte. Und Linus Flesch schätzt besonders die Augenhöhe im Team: „Bei Diakovita steht der Mensch im Vordergrund. Alle werden gleichbehandelt – egal ob Bewohner oder Mitarbeiter. Niemand wird aufgrund seiner Stärken oder Schwächen benachteiligt oder ausgeschlossen.“
Alle fertigen Azubis sind sich einig, dass sie sich wieder für die Ausbildung zur Pflegefachkraft entscheiden würden, und zwar wieder bei der Diakovita. Oder – wie Absolventin Emily Auer sagt: „Ich wünsche jedem Azubi, so ernstgenommen zu werden wie bei der Diakovita. Man wird optimal auf das Leben als Pflegefachkraft vorbereitet und angelernt.“
