KI KOMMT IN DIE KINDER-UND JUGENDHILFE

Kuuna jetzt als Pilot gestartet!
Die Kinder-und Jugendhilfe steht vor großen Herausforderungen (z.B. schwierig zu findende Fachkräfte, hoher Dokumentationsdruck, …) – und zugleich vor spannenden Entwicklungsmöglichkeiten. Eine davon ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), um Fachkräfte im Alltag zu entlasten und Prozesse sinnvoll zu unterstützen.
Um die Möglichkeiten von KI möglichst früh und gut gesteuert zu nutzen, sind wir jetzt in einer unserer Wohngruppen – der Kindervilla in Scherfede – mit einem Pilotprojekt gestartet: Gemeinsam mit Kuuna, einer KI-Dokumentationssoftware für die Kinder-und Jugendhilfe, erproben wir bei uns eine KI-gestützte Dokumentation. Ziel des Projekts ist es, die pädagogische Arbeit zu stärken, indem zeitaufwändige Dokumentationsprozesse vereinfacht und effizienter gestaltet werden. Die KI unterstützt dabei, Beobachtungen strukturiert zu erfassen und in fachlich passende Dokumentationen zu überführen –selbstverständlich unter Berücksichtigung von Datenschutz und fachlichen Standards.
Für uns immer im Mittelpunkt: Die Beziehung zu den jungen Menschen. KI soll keine pädagogische Arbeit ersetzen, sondern auf innovative Weise Freiräume schaffen – für das, was wirklich zählt. In den kommenden Monaten sammeln wir Erfahrungen, prüfen Chancen und Herausforderungen und entwickeln gemeinsam mit den Beteiligten einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser neuen Technologie. Wir sind gespannt auf die Erkenntnisse und halten euch über die nächsten Schritte auf dem Laufenden.

Bildunterschrift Titelbild: Die Erfinder von Kuuna, selbst Pädagogen aus der Kinder-und Jugendhilfe, haben unsere Kolleg*innen aus der Kindervilla für das Pilotprojekt geschult.

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