{"id":7674,"date":"2024-02-20T11:46:55","date_gmt":"2024-02-20T10:46:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johannisstift.de\/karriere\/?p=7674"},"modified":"2026-08-10T10:54:48","modified_gmt":"2026-08-10T08:54:48","slug":"mitten-im-leben-abschiede-gestalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johannisstift.de\/karriere\/mitten-im-leben-abschiede-gestalten\/","title":{"rendered":"Mitten im Leben &#8211; Abschiede gestalten"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Im M\u00e4rz r\u00fccken die Tabuthemen Sterben, Tod und Trauer in das Licht der \u00d6ffentlichkeit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n<p><strong><i>Es gibt mitunter Themen, \u00fcber die in unserer Gesellschaft nicht gerne gesprochen wird und die erst dann auf die eigene Agenda gelangen, wenn man selbst oder ein nahestehender Mensch betroffen ist. Dazu geh\u00f6rt der Tod in allen seinen Facetten.<\/i><\/strong><\/p>\n<p>Das Sterben aus der Tabuzone in das Licht der \u00d6ffentlichkeit zu r\u00fccken ist ein Anliegen, dem sich in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung Paderborn (kefb) drei Partner verschrieben haben.<\/p>\n<p>Die drei Paderborner Ambulanten Hospizdienste f\u00fcr Erwachsene \u2013 <strong>tobit<\/strong>, <strong>St. Johannisstift e. V.<\/strong> und <strong>VKA AchtsamZeit<\/strong> \u2013 organisieren in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit <strong>Astrid Fichtner-Wienhues, stellvertretende Leitung und Bildungsreferentin der kefb<\/strong> eine Veranstaltungsreihe unter dem Motto \u201eMitten im Leben \u2013 Abschiede gestalten.\u201c<\/p>\n<p>Einen Monat lang \u2013 genauer vom 28. Februar bis zum 25. M\u00e4rz \u2013 dreht sich alles um Sterben, Tod und Trauer. \u201eDiese Themen finden immer weniger Platz im Leben und uns ist es wichtig, sie aus der Tabuzone zu r\u00fccken und gleichzeitig Menschen Mut zu machen, sich dem Thema zu n\u00e4hern\u201c, sagt Astrid Fichtner-Wienhues.<\/p>\n<p>Auch der Tod unterliegt dem steten Kulturwandel. Das famili\u00e4re Miteinander ver\u00e4ndert sich und Sterbebegleitung liegt immer h\u00e4ufiger in professionellen H\u00e4nden, was angesichts des Fachkr\u00e4ftemangels eine gro\u00dfe Herausforderung ist.<\/p>\n<p>Dass man sich dem Thema auf unterschiedliche Weise n\u00e4her kann, zeigt das vielf\u00e4ltige Programm im Rahmen der Veranstaltungsreihe.<\/p>\n<p>Beim Auftakt am <i>28. Februar von 17.00 bis 18.30 Uhr<\/i> stellen die Hospizdienste das gelebte palliative Netztwerk im Kreis Paderborn vor und laden ein zum gemeinsamen Austausch \u00fcber den Kurzfilm: <strong>\u201eDie allerlangweiligste Oma auf der ganzen Welt<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p>Das Kursangebot<strong> \u201eLetzte Hilfe\u201c<\/strong> richtet sich am <i>4. M\u00e4rz von 17.00 bis 21.00 Uhr<\/i> an alle Menschen, die sich \u00fcber das Sterben, den Tod und die Palliativversorgung informieren m\u00f6chten.\u00a0<\/p>\n<p>Die Veranstaltung <strong>\u201eLebensWert \u2013 dem assistierten Suizid begegnen\u201c<\/strong> thematisiert am <i>6. M\u00e4rz von 18.00 bis 19.30 Uhr<\/i> ein politisch und gesellschaftlich gleicherma\u00dfen viel diskutiertes Thema.<\/p>\n<p>Praktische Tipps gibt es am <i>7. M\u00e4rz<\/i><strong> im Bestattungshaus Sauerbier<\/strong><i>; von 17.00 bis 19.15 Uhr<\/i> wird besprochen, <strong>was es bei der Bestattung eines Menschen zu beachten gilt<\/strong>.\u00a0<\/p>\n<p>Ebenfalls auf die Praxis ausgelegt ist die Einheit <strong>\u201eTrauerkarten schreiben \u2013 den Gef\u00fchlen Worte geben\u201c <\/strong>am <i>11. M\u00e4rz von 18.30 bis 20.00 Uhr<\/i>.\u00a0<\/p>\n<p>Die <strong>Bedeutung von Vorsorgevollmacht und Patientenverf\u00fcgung<\/strong> wird am <i>13. M\u00e4rz von 18.00 bis 19.30 Uhr<\/i> besprochen.\u00a0<\/p>\n<p>Am <i>20. M\u00e4rz gibt es von 15.30 bis 17.00 Uhr<\/i> Caf\u00e9haus-Gespr\u00e4che im Caf\u00e9 R\u00f6hren. Das Motto lautet dann <strong>\u201eEnd-lich reden\/Erz\u00e4hl mir vom Tod \u2013 bei Kaffee und Kuchen\u201c<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>\u201eSteppdecke und Gladiolen \u2013 von der Selbstverst\u00e4ndlichkeit der Endlichkeit\u201c <\/strong>lautet der Titel eines Theaterst\u00fcckes, das am 2<i>2. M\u00e4rz von 18.00 bis 19.30 Uhr<\/i> aufgef\u00fchrt wird.\u00a0<\/p>\n<p>Die Lesung des Autors R\u00fcdiger Strandhardt aus seinem Buch <strong>\u201eDie Kunst den Tod ins Leben einzuladen\u201c<\/strong>, bildet am <i>25. M\u00e4rz von 18.00 bis 19.30 Uhr<\/i> den Abschluss der gemeinsamen Veranstaltungsreihe. )<\/p>\n<p>Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei; die Finanzierung erfolgt durch die beteiligten Hospizdienste, das Erzbistum Paderborn und das Land Nordrhein-Westfalen. Eingeladen sind alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aus Paderborn und Umgebung. Infos zu den Veranstaltungsorten und zur Anmeldung gibt es online unter <a href=\"http:\/\/www.kefb.de\">www.kefb.de<\/a> oder telefonisch bei den Ambulanten Hospizdiensten.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz r\u00fccken die Tabuthemen Sterben, Tod und Trauer in das Licht der \u00d6ffentlichkeit Es gibt mitunter Themen, \u00fcber die in unserer Gesellschaft nicht gerne gesprochen wird und die erst dann auf die eigene Agenda gelangen, wenn man selbst oder ein nahestehender Mensch betroffen ist. Dazu geh\u00f6rt der Tod in allen seinen Facetten. 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