{"id":749,"date":"2023-05-04T11:35:00","date_gmt":"2023-05-04T09:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johannisstift.de\/karriere\/?p=749"},"modified":"2023-08-17T14:49:13","modified_gmt":"2023-08-17T12:49:13","slug":"st-johannisstift-feiert-mit-neuen-tunesischen-pflegekraeften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johannisstift.de\/karriere\/st-johannisstift-feiert-mit-neuen-tunesischen-pflegekraeften\/","title":{"rendered":"St. Johannisstift feiert mit neuen tunesischen Pflegekr\u00e4ften"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sechs neue Kolleg*innen in das Ev. Krankenhaus integriert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n<p>Sechs tunesische Pflegekr\u00e4fte haben am Ev. Krankenhaus St. Johannisstift ihre Pr\u00fcfung und Anerkennung f\u00fcr die Arbeit als Pflegefachkraft in Deutschland erfolgreich absolviert. Im Rahmen eines kleinen Festakts gratulierten Pflegedirektor Sebastian Schr\u00f6der, Kerstin R\u00f6ttges als stv. Pflegedirektorin und Personalleiterin Nadine Redecker, sowie die Bereichsleitungen und die Mentoren der zu betreuenden Pflegekr\u00e4fte und die Ansprechpartner von Medical Connecting People (MCP) sowie zahlreiche Kolleg*innen zu den bestandenen Pr\u00fcfungen.<\/p>\n<p>Fast ein Jahr hat es ab der Ankunft der vier Frauen und zwei M\u00e4nner in Paderborn gedauert, bis sie den heutigen wichtigen Meilenstein erreicht hatten, um dauerhaft als Pflegefachkraft in Deutschland arbeiten zu k\u00f6nnen. Noch ein ganzes Jahr davor hat es im St. Johannisstift gebraucht, um die Eingliederung der Tunesier*innen so vorzubereiten, dass dieser erste Versuch f\u00fcr alle zur Erfolgsgeschichte werden konnte. Eine Arbeitsgruppe aus Pflegedirektion, Bereichsleitungen, Vorstand, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, Bildungscampus und Personalabteilung hatte im St. Johannisstift ein Konzept erarbeitet und dieses zusammen mit der Agentur Medical Connecting People umgesetzt.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n<p>\u201eUnser \u00fcbergeordnetes Ziel war und ist die Integration der Menschen auf allen Ebenen\u201c, erkl\u00e4rt Kerstin R\u00f6ttges den Ansatz des Konzeptes. \u201eDas hei\u00dft, sozial, kulturell und fachspezifisch, denn nur so kann die Integration ausl\u00e4ndischer Fachkr\u00e4fte unserer Meinung nach nachhaltig und f\u00fcr alle zufriedenstellend funktionieren.\u201c Bedeutet aber auch: Maximaler zus\u00e4tzlicher Zeitaufwand. \u201eDie Arbeit, die wir hier in u.a. in ein Mentoringprogramm, spezielle Dienstplangestaltung, Einarbeitungskonzepte, Willkommensveranstaltungen, zwei Mal w\u00f6chentlichen Deutschunterricht und vieles mehr investiert haben, hat sich absolut gelohnt.\u201c Das finden auch die nun anerkannten Pflegefachkr\u00e4fte. So berichtet z.B. Nour Salhi in einer frei gehaltenen Rede im Rahmen der kleinen Examensfeier: \u201eVon Anfang an wurden wir begleitet und unterst\u00fctzt. Bei Fragen, Problemen und insbesondere bei allen Themen rund um die Integration.\u201c Besonders bedankt hat er sich bei seiner Mentorin, die ihn weit \u00fcber das berufliche Verh\u00e4ltnis hinaus unterst\u00fctzt und gef\u00f6rdert hat und f\u00fcr ihn eine \u201eErsatzmama\u201c geworden ist.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n<p>Besonders der Deutschunterricht durch die externe Deutschlehrerin Dorothea Beverungen sei ein gro\u00dfer Gewinn f\u00fcr die neuen Kolleg*innen: Neben den vier Wochenstunden Sprachunterricht habe die Lehrerin auch im \u201eechten Leben\u201c, z.B. bei Eink\u00e4ufen, Restaurantbesuchen und Nutzung des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs unterst\u00fctzt. Denn genau hier l\u00e4gen u.a. auch die Herausforderungen, Menschen aus dem Ausland zu integrieren und ihnen gleichzeitig soziale und gesellschaftliche Teilhabe zu erm\u00f6glichen, berichtet Kerstin R\u00f6ttges. \u201eFrau Beverungen ist f\u00fcr unsere Sch\u00fctzlinge eine enge Vertraute und Unterst\u00fctzerin geworden.\u201c<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus h\u00e4tten die langen Bearbeitungszeiten der tunesischen Beh\u00f6rden, das Finden bezahlbaren Wohnraums in Paderborn und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr beh\u00f6rdliche Abl\u00e4ufe in Deutschland einen langen Atem auf allen Seiten erfordert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eInsgesamt war das eine sehr zeit- und arbeitsintensive Vorbereitung, Betreuung und Begleitung des Projektes und jedes einzelnen Menschens\u201c, res\u00fcmiert Sebastian Schr\u00f6der und dankt an der Stelle den Teams auf den Stationen und auch der Personalabteilung f\u00fcr die Unterst\u00fctzung, ohne die das Vorhaben nicht h\u00e4tte gelingen k\u00f6nnen. \u201eWir freuen uns jetzt wirklich sehr \u00fcber sechs gro\u00dfartige neue Kolleginnen und Kollegen, die wir f\u00fcr unser Haus gewonnen haben. Sie versorgen unserer Patientinnen und Patienten professionell und zugewandt und bereichern unseres Teams.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sechs neue Kolleg*innen in das Ev. Krankenhaus integriert Sechs tunesische Pflegekr\u00e4fte haben am Ev. Krankenhaus St. Johannisstift ihre Pr\u00fcfung und Anerkennung f\u00fcr die Arbeit als Pflegefachkraft in Deutschland erfolgreich absolviert. Im Rahmen eines kleinen Festakts gratulierten Pflegedirektor Sebastian Schr\u00f6der, Kerstin R\u00f6ttges als stv. 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