Pflege zu Hause – was gehört dazu?

Grundpflege, Behandlungspflege, Hauswirtschaft

Die häusliche Pflege ermöglicht es pflegebedürftigen Personen (ganz gleich welches Alter), weiter in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben und zu leben. Gemeinsam mit dem Pflegebedürftigen und/oder den Angehörigen ermitteln wir den individuellen Pflegebedarf.

Die Diakoniestation St. Johannisstift kann sowohl dauerhaft die tägliche Pflege sicherstellen als auch die sogenannte Verhinderungspflege. Mit Verhinderungspflege ist gemeint, dass ein Pflegebedürftiger eigentlich von einem Angehörigen betreut wird und ein Pflegedienst stundenweise einspringt, wenn die Pflegeperson verhindert ist oder auch längerfristig, etwa bei eigener Erkrankung oder während des Urlaubs.

Die häusliche Kranken- und Altenpflege umfasst in jedem Falle Leistungen der Grundpflege und der Behandlungspflege. Der Unterschied zwischen Grund- und Behandlungspflege kann man in Kurzform so beschreiben: Im Rahmen der Grundpflege unterstützen wir Sie beim Waschen und Anziehen, beim Betten und Lagern und bei der Nahrungsaufnahme. Im Rahmen der Behandlungspflege führen wir die vom Arzt verordneten medizinischen Maßnahmen durch. Ein paar konkrete Beispiele, die den Unterschied verdeutlichen.

Zur Grundpflege gehören zum Beispiel:

  • die Körperpflege
  • die mundgerechte Zubereitung der Nahrung und Unterstützung der Nahrungsaufnahme
  • Sondenernährung
  • Darm- und Blasenentleerung
  • Hilfe beim An- und Auskleiden
  • Mobilisation
  • und eine Vielzahl weiterer Leistungen

Zur Behandlungspflege (medizinische Versorgung und Pflege) gehören zum Beispiel:

  • Krankenbeobachtung
  • das Wechseln von Verbänden
  • die Versorgung von Wunden, Sonden, Kathetern oder Ports
  • die Gabe von Medikamenten oder Injektionen
  • Infusionsüberwachung
  • Blutzuckerkontrollen
  • und eine Vielzahl weiterer Leistungen

Die Behandlungspflege hilft, Krankenhausaufenthalte zu verkürzen oder gar zu vermeiden. Sie erfolgt nach ärztlicher Verordnung. Selbstverständlich erfüllen wir den Stand aktueller medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse.

Die häusliche Kranken- und Altenpflege wird in der Regel von der Pflegeversicherung oder Krankenkasse finanziert. Gern beraten wir Sie hierzu telefonisch oder im persönlichen Gespräch.

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