Seit über 150 Jahren für Sie da

Ein Blick von damals bis heute

Als freigemeinnütziger, evangelischer Träger vielfältiger Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen bietet das St. Johannisstift hilfsbedürftigen Menschen ein umfassendes Angebot in nahezu allen Lebenssituationen.

Die meisten Einrichtungen des St. Johannisstift liegen zentral in Paderborn, rund um das Evangelische Krankenhaus St. Johannisstift, entlang der Reumontstraße. Aber es gibt auch Einrichtungen in Lippstadt, Geseke, Warburg, Erwitte, Rietberg und weiteren Städten in Ostwestfalen-Lippe. Unabhängig von der Entfernung sind die einzelnen Einrichtungen eng miteinander verknüpft. Ein Pflegenetzwerk, von dem Patienten, Pflegebedürftige, Angehörige und Kinder und Jugendliche große Vorteilen haben.

Sie erhalten alle Leistungen der medizinischen und pflegerischen Versorgung aus einer Hand, mit kurzen Wegen als hoch entwickeltes Komplettangebot. In den Geschäftsbereichen Medizin, Altenhilfe, Bildung sowie Kinder- und Jugendhilfe des St. Johannisstift arbeiten heute rund 1.100 Mitarbeitende.

Vor über 150 Jahren ist das St. Johannisstift entstanden. Werfen Sie hier gern mit uns einen Blick in die Vergangenheit und erkennen die besondere Entwicklung des St. Johannisstift von damals bis heute.

St. Johannisstift

05251 401-311

  • 1862, Gründung

    18. Oktober

    Rechtliche Gründung des St. Johannisstift Paderborn als durch Staatsdekret anerkannte Stiftung

  • 1863

    15. Februar

    Das St. Johannisstift nimmt mit sieben Pflegebedürftigen seine Arbeit auf (Am Rothoborn 3 an den Paderquellen)

  • 1895

    Einweihung des Neubaus in den Gärten vor dem Neuhäuser Tor (heute Reumontstraße)

  • 1914 – 1916, Krankenhaus

    Entwicklung vom Alten- und Siechenheim zum Krankenhaus

  • 1928

    Einweihung des ersten Kinderheims im Haus Reumontstraße 31

  • 1945

    Bombenangriff: Krankenhaus und Kinderheim brennen aus

  • 1948, Einweihung Krankenhaus

    Einweihung des wieder aufgebauten Krankenhauses

  • 1958

    Einweihung des Schwesternwohnheimes

  • 1962, Grüdnung Krankenpflegeschule

    Gründung der Krankenpflegeschule

  • 1967

    Einweihung des neuen Altenheimes in Paderborn mit 72 Plätzen und sechs Altenwohnungen

  • 1971

    Verabschiedung der Sarepta-Diakonissen aus dem Krankenhaus

  • 1975, Intensivstation

    Einweihung der Intensivstation, Inbetriebnahme der Anästhesieabteilung

  • 1978

    Übernahme des Pathologischen Instituts vom Kreis Paderborn

  • 1979, Grüne Damen

    Die Grünen Damen der Evangelischen Krankenhaushilfe beginnen mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit

  • 1981

    Übernahme des Ev. Kinderheims in Scherfede mit 24 Plätzen

  • 1982

    Baubeginn für die Erweiterung des Altenheims Paderborn

  • 1984, Wohngruppe Nordstraße

    • Einweihung der Erweiterung des Altenheims Paderborn (56 Plätze)
    • Kinder- und Jugendhilfe: Gründung der „Wohngruppe Nordstraße“ in Lippstadt
  • 1985

    Altenheim Paderborn: Modernisierung des Altbaus

  • 1986, Diabetesstation

    Eröffnung der Diabetesstation: Schulung und Therapie (bis 2002)

  • 1988

    Die letzte Diakonisse in der Leitung des Altenheims geht in den Ruhestand, damit endet nach mehr als 110 Jahren die Zusammenarbeit mit der Westfälischen Diakonissenanstalt, Bethel

  • 1989

    Das Fachseminar für Altenpflege nimmt seine Tätigkeit auf

  • 1991

    Erster Sozialpädagogischer Familienplatz in der Kinder- und Jugendhilfe

  • 1992

    Das Pathologische Institut des Krankenhauses wird unabhängiges Privatinstitut in Form einer Gemeinschaftspraxis für Pathologie Einweihung des Krankenhaus-Erweiterungsbaus mit neuem Eingangs- und Funktionsbereich

  • 1994, Ev. Seniorenzentrum v. Bodelschwingh

    • Übernahme des Alten- und Pflegeheims von Bodelschwingh in Lippstadt-Lipperbruch von der dortigen Kirchengemeinde, ab 1995 Firmierung als Ev. Seniorenzentrum von Bodelschwingh GmbH.
    • Kauf der ehemaligen Feldjägerkaserne an der Neuhäuser Straße und Umbau zum Bildungszentrum
  • 1995, Dietrich Bonhoeffer-Haus

    Einweihung Dietrich Bonhoeffer-Haus (Betreutes Wohnen/Kurzzeitpflege)

  • 1996

    Gründung der Diakoniestation St. Johannisstift GmbH

  • 1997

    Einzug der Krankenpflegeschule und des Fachseminars für Altenpflege in die ehemalige Feldjägerkaserne

  • 1998

    Ev. Seniorenzentrum von Bodelschwingh, Lippstadt: Für die Tages- und Kurzzeitpflege wird ein neues Haus in Betrieb genommen Gründung der Ev. Kinder- und Jugendhilfe St. Johannisstift GmbH mit inzwischen zahlreichen Gruppen in Paderborn, Lippstadt, Geseke/Ehringhausen, Mastholte und Wünnenberg-Haaren

  • 1999

    Gründung des Ambulanten Hospizdienstes St. Johannisstift e. V. als eigenständiger Verein

  • 2003, Bildungszentrum

    Zusammenlegung des Fachseminars für Altenpflege und der Krankenpflegeschule unter dem Dach des Bildungszentrums für Gesundheits- und Sozialberufe St. Johannisstift (BIZ)

  • 2004

    Das Krankenhaus tritt dem Verbund evangelischer Krankenhäuser in Westfalen gGmbH (Valeo) als Gesellschafter bei. Die neue Satzung des St. Johannisstift legt die Aufgabenverteilung zwischen den Führungsgremien neu fest:

    • Kuratorium (höchstes Organ, wacht über die Erfüllung des Stiftungszweckes)
    • Stiftungsrat (Beratungs- und Kontrollorgan, ähnlich einem Aufsichtsrat)
    • Vorstand (hauptamtlich, führt die Geschäfte)
  • 2005

    • Ev. Seniorenzentrum von Bodelschwingh, Lippstadt: Etablierung eines besonderen Bereiches für Menschen mit Demenz
    • Evangelisches Altenheim St. Johannisstift in Paderborn: Teilnahme an dem vom Europäischen Sozialfonds geförderten Projekt „Konzeption für die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz“ gemeinsam mit dem Meinwerk-Institut Paderborn
    • Rechtliche Verselbstständigung des Krankenhauses zur St. Johannisstift Evangelisches Krankenhaus Paderborn GmbH
    • Ausbildungsverbund der beiden Fachseminare für Altenpflege Meinwerk-Institut und St. Johannisstift
    • Kinder- und Jugendhilfe: Aufbau der ambulanten Familienberatung nach dem Triangelmodel
  • 2006, Institut für Fort- und Weiterbildung startet

    • Eröffnung eines Bereiches für geriatrische Patienten innerhalb der Klinik für Innere Medizin des Krankenhauses
    • Das Gefäßzentrum nimmt eine hochmoderne DSA-Anlage in Betrieb
    • Am Bildungszentrum startet das Institut für Fort- und Weiterbildung
  • 2007

    Baubeginn des Sophie Cammann-Hauses an der Reumontstraße in Paderborn: Wohnen für Menschen mit Demenz

  • 2008

    • Gründung des Pflegestützpunktes Lippstadt als Kooperation des Ev. Krankenhauses Lippstadt, der Diakoniestation am Ev. Krankenhaus Lippstadt und des Ev. Seniorenzentrums von Bodelschwingh
    • Kinder- und Jugendhilfe: Eröffnung der Intensivgruppe „LIV – Leben ist Veränderung“ für Mädchen und junge Frauen mit Essstörungen und psychischen Erkrankungen
  • 2009, Sophie Cammann-Haus

    • Eröffnung des Sophie Cammann-Hauses mit einem in der Region einzigartigen Profil (72 Plätze): Architektur und Pflegekonzept sind auf die Bedürfnisse demenziell veränderter Menschen ausgerichtet
    • Die Klinik für Geriatrie geht als erste Einrichtung ihrer Art in der Region Paderborn an den Start: An ihrer Spitze steht Dr. med. Anke Nolte, die erste Frau in einer Chefarztposition im St. Johannisstift
  • 2010

    • Kinder- und Jugendhilfe: Start des Regionalbüros Beckum, Schwerpunkt: Elternaktivierung „Triangel“ nach der Systemischen Interaktionstherapie (SIT)
    • Eröffnung des ersten von Hebammen geführten Kreißsaals in Ostwestfalen-Lippe im Krankenhaus
  • 2011

    Start der Kooperation des Bildungszentrums mit dem Berufskolleg Stift Cappel in Lippstadt

    Dualer Studiengang Pflegewissenschaft: Das Bildungszentrum kooperiert mit der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld

    Dualer Studiengang Hebammenkunde: Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kooperiert mit der Hochschule für Gesundheit in Bochum

    Grundsteinlegung der Klinik für Geriatrie an der Reumontstraße in Paderborn für 45 stationäre und 15 tagesklinische Plätze

  • 2012

    • Anbau an das Krankenhaus zur Aufstockung der Patientenzimmerzahl
    • Zwei neue Magnetresonanztomografen (MRTs) gehen in der im Krankenhaus betriebenen radiologischen Praxis „Am Theater“ in Betrieb
    • Das Krankenhaus erhält das Zertifikat „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“
    • Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) bewertet die Diakoniestation, das Evangelische Altenheim St. Johannisstift in Paderborn, die Kurzzeitpflege in Paderborn, das Sophie Cammann-Haus und das Ev. Seniorenzentrum von Bodelschwingh im stationären Bereich wie in der Kurzzeitpflege mit hervorragenden Noten zwischen 1,0 und 1,4
    • Einführung einer einheitlichen Markenstrategie für alle Einrichtungen des St. Johannisstift
  • 2012/2013, Jubiläum

    Jubiläumsjahr

    150 Jahre St. Johannisstift

  • 2014, Neue Geschäftsführung

    Martin Wolf (Sprecher) und Ute Panske werden der neue Vorstand des St. Johannisstift. Zudem umfasst die Geschäftsführung insgesamt vier Personen:

    • Martin Wolf: Vorstandssprecher und Geschäftsführung Zentrale Dienste
    • Ute Panske: Vorstand und Geschäftsführung Ev. Krankenhaus
    • Christoph Lampe: Geschäftsführung Alten-, Kinder und Jugendhilfe
    • Jürgen Grosser: Geschäftsführung Bildung und Unternehmensentwicklung