Abteilung für Radiologie
Die Abteilung für Radiologie unter der fachlichen Leitung von Chefarzt Dr. med. Jochen Ernst Matzke versorgt alle klinischen Fachbereiche des Krankenhauses. Examinierte Fachkräfte (medizinisch-technische Radiologieassistenten) betreuen rund um die Uhr ambulante und stationäre Patienten bei den angeordneten Untersuchungen.
Konventionelle Röntgendiagnostik
In der Abteilung stehen zwei moderne Röntgengeräte (Baujahr 2011 und 2012) zur Durchführung aller relevanten Verfahren der radiologischen Diagnostik zur Verfügung. Hierzu gehören neben Aufnahmen von Skelett und Weichteilen (zum Beispiel Lunge) auch Kontrastmittelaufnahmen zur Darstellung von Venen bei Gefäßkrankheiten und Durchleuchtungsaufnahmen bei Störungen im Magen- und Darmbereich.
Die ärztliche Befundbesprechung der Bilder findet in den Kliniken und in täglichen, fachübergreifenden Konferenzen statt.
Digitale Subtraktionsangiografie (DSA) und interventionelle Angiologie
Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch den Betrieb einer digitalen Subtraktionsangiografie-Einheit (DSA) für moderne diagnostische und therapeutische Verfahren in der Gefäßmedizin. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten der Angiologie. (Medizinische Klinik/Angiologie).
Computertomografie und Magnetresonanztomografie
Die Gemeinschaftspraxis "Radiologie am Theater" betreibt in Kooperation mit dem Krankenhaus einen Computertomografen (CT) in unserem Haus. Zusätzlich optimieren zwei hochmoderne Magnetresonanztomografen (MRTs) der Praxis die Untersuchungsabläufe.
Das St. Johannisstift stellt der Gemeinschaftspraxis dazu in einem Erweiterungsbau neben der radiologischen Abteilung den erforderlichen Platz zur Verfügung. Seit 2012 befinden sich dort zwei neue MRTs, die die Praxis neben dem im Jahr 2009 erneuerten CT betreibt.
Bei einem MRT handelt es sich um ein Großgerät (GE Optima MR360) im klassischen Tunnelsystem mit großem Messfeld (48 Zentimeter), bei dem der ganze Körper erfasst werden kann. Das Gerät umfasst entsprechend einen breiten diagnostischen Einsatzbereich − von orthopädischen Untersuchungen bis zu komplexen Körper- oder neurologischen Studien.
Das zweite Gerät ist ein sogenannter Extremitätenscanner (GE Optima MR430s), der Kernspintomografien im Sitzen ermöglicht. Der Vorteil des Geräts ist, dass Patienten bei Untersuchungen des peripheren Bewegungsapparats auf das Ganzkörpersystem verzichten können. Das zu untersuchende Gelenk wird im Gerät platziert, während der Patient bequem im Untersuchungssessel sitzt.
Durch die Kooperation mit der Gemeinschaftspraxis "Radiologie am Theater" verfügt das Krankenhaus über umfangreiche und moderne Verfahren der Schnittbilddiagnostik. Die Untersuchungskapazitäten stehen für ambulante und stationäre Patienten zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Gemeinschaftspraxis "Radiologie am Theater". (www.radiologie-am-theater.de)
